Obstbaumschnitt im Winter

Ein regelmäßiger Schnitt der Obstbäume und Beerensträucher ist für eine gute Ernte unabdingbar. Der Schnitt trägt zur Erhöhung der Vitalität und Fruchtbarkeit des Gehölzes bei, sodass der Baum viel gesünder ist.

 

 

Der richtige Zeitpunkt für den Schnitt variiert von Art zu Art. Der Winterschnitt wird bei Kernobst wie Äpfeln, Birnen und Quitten durchgeführt. Steinobst wie Kirschen und Zwetschgen werden im Sommer nach der Ernte geschnitten.

 

Für den Winterschnitt eignen sich die Monate Januar und Februar gut, da die Bäume sich im Ruhezustand befinden und unbelaubt sind. Jedoch sollten Sie darauf achten, die Obstbäume nicht bei Temperaturen von weniger als fünf Grad unter null zu schneiden, da ansonsten Frostschäden folgen können.

 

 

Wichtig ist das Totholz zu entfernen. Aber auch Äste, die quer oder steil nach oben wachsen, sollten beseitigt werden. Äste, die mehrere Jahre lang Früchte getragen haben, müssen ebenfalls entfernt werden, da Obst an jungen Hölzern eine bessere Qualität hat. Durch das Entfernen der alten Äste, kann das Wachstum der neuen Äste angeregt werden.

 

 

Baumspitzen sollen regelmäßig ausgelichtet werden, damit genug Sonnenlicht an den unteren Bereich des Baums kommen kann und die Früchte reifen können. Außerdem kann dann auch mehr Luft in der Krone zirkulieren, was Pilzerkrankungen vorbeugt.

 

Ebenfalls muss auf genügend Abstand zwischen den Ästen geachtet werden, Sodass die Leiter für die Ernte gut positioniert werden kann.

 

 

Schneiden Sie die Äste so, dass keine Aststümpfe entstehen können. Nehmen Sie lieber eine ganze Astpartie heraus, anstatt mehrere Zweige zu stutzen. Zu den wichtigsten Hilfsmitteln für den Obstbaumschnitt gehören kleine und große Astschere und eine Handbaumsäge.

 

 

Größere Schnittstellen müssen nicht mit einem Wundverschlussmittel geschützt werden, da die Selbstheilungskräfte der Bäume ausreichen. Der Wundverschluss kann sogar dazu führen, dass das Holz austrocknet.