Beerensträucher schneiden: Tipps & Tricks

Damit die Ernte reich ausfällt, müssen Beerensträucher regelmäßig geschnitten werden. In diesem Beitrag verraten wir Ihnen worauf sie beim Schnitt achten sollten.

 

 

Beerensträucher sollten am besten jährlich geschnitten werden. So können Sie den ganzen Sommer aromatisierte Früchte ernten. Die meisten Obstgehölze sind relativ einfach in der Pflege, aber der regelmäßige Schnitt ist unabdingbar.

 

Alte Äste müssen bodennah abgeschnitten werden, während jüngere Triebe meist nur eingekürzt werden. Beim Sommerschnitt werden die Beerensträucher direkt nach der Ernte geschnitten. Beim Winterschnitt werden die Obstgehölze im Spätwinter geschnitten. Der Schnittzeitpunkt sowie die Schnitttechnik sind von der jeweiligen Art abhängig.

 

 

Himbeeren schneiden:

 

Herbsthimbeeren lassen sich einfach schneiden. Sorten wie Autumn Bliss und Himbo Top bilden ihre Früchte an den neuen Trieben, sodass man die alten Ruten im späten Herbst einfach abschneidet. Danach sollten die Ruten mit Laub bedeckt werden. Auf diese Weise werden sie vor Frost und Austrocknung geschützt.

 

 

Heidelbeeren schneiden:

 

Damit die Beerensträucher vital bleiben, sollten Sie bei den noch jungen Pflanzen einen alten Gerüstast Ende Februar, Anfang März komplett abschneiden.  Von den abgeernteten Zweigen der Beerensträucher sollten Sie einen Teil auf jüngere Seitentriebe umleiten, andere kürzen Sie lediglich etwas ein, damit sich zusätzliches Fruchtholz entwickelt.

 

 

Johannisbeeren schneiden:

 

Den höchsten Ertrag bringen rote und weiße Johannisbeeren an kurzen Seitentrieben ihrer zwei- bis dreijährigen Äste. Beim Erhaltungsschnitt im zeitigen Frühjahr sollten Sie die überalterten Haupttriebe der Beerensträucher bodennah kappen. Die neuen Seitentriebe der Beerensträucher bilden das Fruchtholz und bleiben ungeschnitten.

 

 

Brombeeren schneiden:

 

Ein jährlicher Auslichtungsschnitt sorgt bei Brombeeren für viele große Früchte. Alle Ruten, die bereits Beeren getragen haben, schneiden Sie direkt über dem Boden ab. Die alten Triebe erkennen Sie an ihrer rotbraunen Rindenfärbung und an den eingetrockneten Fruchtsständen. Vier bis fünf junge kräftige Tragruten lassen Sie am besten stehen, da sich die Beeren am vorjährigen Holz entwickeln.