Ein Gartenteich anlegen: wie funktioniert das?

Ein Teich stellt eine Oase und ein Ruhepunkt in jedem Garten dar. Wenn Sie einen Gartenteich anlegen möchten, müssen Sie sorgfältig planen. Insbesondere ist die Standortplanung relevant. Der Teich sollte nämlich nicht zu viel Sonne, aber auch nicht zu viel Schatten bekommen. Herabfallende Blätter wirken wie Dünger., deshalb sollen auch nicht zu viele Laubbäume in der Nähe stehen. Außerdem sollten Sie auch beachten, dass ein Teich für Kinder, die nicht schwimmen können, gefährlich werden kann.

 

Grundsätzlich gilt: große Gartenteiche machen weniger Arbeit!

 

Je größer ein Teich ist, desto einfacher kann er sich auf Grund der großen Wassermenge reinigen – so kann sich ein biologisches Gleichgewicht von selbst einstellen. Wichtig ist, dass der Teich drei verschiedene Zonen mit jeweils passenden Wasserpflanzen hat: eine Uferzone, eine Flachwasserzone bis etwa 50 Zentimeter Tiefe sowie eine Tiefwasserzone ab 50 Zentimeter Tiefe.

 

 

Was ist besser: Folie oder fertige Form?

 

ES gibt oft vorgefertigte Teilschalen. Diese sind jedoch meistens so klein, dass der Teich sich nicht von alleine stabilisieren kann. Wer sich also gestalterisch alle Möglichkeiten offenlassen möchte, sollte sich für einen Folienteich entscheiden. So lässt sich die Teichform harmonisch in den Rest der Gartenlandschaft einfügen.  Wenn Sie sich für einen Folienteich entscheiden, sollten Sie bei der Qualität des Materials keine Kompromisse eingehen und am besten beim einem Fachhändler kaufen. Es wird empfohlen, keine zu dünne Folie zu nehmen, da diese leichter Klicke bekommen kann, die schnell platzen können. Die Löcher, die dadurch entstehen, führen dann dazu, dass der Teich komplett saniert werden muss. Es ist außerdem sinnvoll, darauf zu achten, dass die Folie  einfach entfernt werden kann und kein Sondermüll ist. Nutzen Sie somit zertifizierte Folien, die einen hohen Kautschuk Anteil haben. Unter der Folie wird oft zum Schutz von Wurzeln und Steinen ein Vlies verlegt.

 

 

Pflanzen fürs Wasser

 

Wasserpflanzen reinigen das Wasser, deshalb sollte man hier an Wasserpflanzen nicht sparen.  Außerdem benötigt man noch Kies oder Sand für den Teichboden und die Uferzonen. Für die Gestaltung des Rands werden zusätzliche Pflanzen und Steine oder Holz benötigt, um einen harmonischen Übergang zu ermöglichen.