Schnee im Garten – worauf Sie jetzt achten müssen !

 

Nun ist es wieder soweit: es schneit! Schnee sieht im Garten sehr schön aus, aber ist der Schnee gut für die Pflanzen oder schadet er eher? Muss er weg oder kann der Schnee bleiben? Das erklären wir in unserem heutigen Blogbeitrag.

 

 

Schnee schützt die Pflanzen. Auch der Gartenboden profitiert vom Schnee, denn Schnee wärmt den Boden. Das mag vielleicht kurios klingen, jedoch sammelt sich die Wärme unter dem Schnee und der Gartenboden kühlt nicht so schnell aus. Des Weiteren schützt der Schnee die Pflanzen und den Boden vor der Wintersonne. Wintersonne kann nämlich in der kalten Jahreszeit Schaden anrichten und den Pflanzen ihre Feuchtigkeit entziehen. Durch den weißen Schnee werden die Sonnenstrahlen reflektiert, sodass die Sonne keine Chance hat.ES ist auch nicht empfehlenswert ein schneebedecktes Beet umzugraben, da der Schnee die unter ihm liegenden Wurzeln, Knollen und Samen vor Frost schützt. Wenn Sie dennoch umgraben möchten, sollten Sie den Schnee vorher vom Beet wegfegen.

 

 

Dies gilt allerdings nicht immer, lockerer und leichter Schneepulver ist in der Regel kein Problem. Wenn die Schneedecke jedoch schwer und nass wird, sieht es schon ganz anders aus. Rhododendron, Hortensie und Co. Vertragen es nämlich nicht. Ihre Äste sind besonders anfällig für Frost, da sie unter der Schneelast abrechen können. Sogar Bambus kann unter zu hoher Schneelast brechen, obwohl er ziemlich robust und standfest ist. Deshalb sollten Sie nassen Schnee im Winter immer von den Pflanzen entfernen. Denn eingegraben kann der Schnee Pflanzenwachstum hemmen, weil im Frühling die Erwärmung des Bodens verzögert wird.

 

 

Sie können aber Vorsorgemaßnahmen treffen und die Pflanzen vor dem Schnee mit Jute oder Vlies schützen. Wenn es geschneit hat, sollte der Schnee dann regelmäßig von den Pflanzen und Hausdächern entfernt werden, denn auch Gartenhäuser und Dächer können unter zu schwerem Schnee brechen.